Produktbeispiele
Als Beispiel für ein Produkt Revival kann Afri-Cola gelten. Die Marke wurde um 1930 eingeführt und war anfangs sehr erfolgreich. Mitte der 60er Jahre verlor Afri-Cola allerdings stark Marktanteile gegen Coca-Cola. Einige Jahre wurde es immer später um Afri-Cola herum. 1998 wurde die Lizenz von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG aufgekauft und wird seitdem wieder verkauft und kann auf viele Käufer zurückgreifen die mit dem damaligen „Kult-Effekt“ infiziert sind und aus diesem Grund das Produkt kaufen.
Ähnlich verhält es sich mit TriTOP. Bei TriTOP handelt es sich um einen konzentrierten Getränkesirup. Dieser hatte in den 60er und 70er Jahren Kultstatus und wurde zum Trinken mit Wasser oder auch Milch verdünnt. Seit 2003 gibt es hier mittlerweile ein Produkt Revival, denn die TriTOP Herstellung wurde wieder neu aufgelegt und es gibt mittlerweile mehr als zehn verschiedene Geschmacksrichtungen im Handel zu kaufen.
Kult-Status mit Produkt Revival hat das Auto „Mini“ erreicht. Von 1959 an bis 2000 wurde er von den Marken Austin und Morris, später auch von British Motor, British Leyland sowie Rover gebaut. Dabei handelte es sich um den klassischen Mini, der über die ganzen Jahre hinweg nur ganz wenig modifiziert wurde. Im Jahr 2001 wurde von BMW ein neuer Mini aufgelegt, der sogenannte New Mini. Mittlerweile gibt es seit 2004 eine eigene Mini Challenge wo unter anderem auch auf dem Hockenheimring rennen mit Mini Coopers ausgetragen werden.
Als anderes Produkt mit Kult und Revival Status kann die Bügelflasche gelten. Dabei handelt es sich um eine Getränkeflasche, die einen Porzellanverschluss enthält statt eines Kronenkorkens. Solche Flaschen wurden vermehrt bis etwa 1890 eingesetzt. Um 1980er gab es hier einen Produkt Revival, besonders durch den Werner Comic in dem Bügelflaschen zum Einsatz kamen. Markant an Bügelflaschen ist das Plopp-Geräusch beim Öffnen.

